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Man sagt: "Schön, dass es die Seite gibt aber...."
Im folgenden Artikel könnt ihr einen kleinen Beitrag eines KeplerEX-Mitgliedes lesen. Cenk Sertdemir hat meiner Meinung nach sehr schön beschrieben, wie es wahrscheinlich vielen von uns geht, wenn man an die Zeit in der Penne zurückdenkt....
Man sagt: "Schön, dass es die Seite gibt aber...."
Ich möchte von meinem Standpunkt aus erzählen.
Wenn man solch eine
gelungene Seite vorfindet, ist man zunächst mit einer jugendlichen oder
schon fast kindlichen Euphorie beflügelt. Man fragt sich, wer sich wohl
alles angemeldet haben könnte, oder wie sehr sich die Leute verändert
haben? Man erinnert sich verschwommen an ein paar Namen, die man liest,
weiss aber (verständlicher Weise) nicht mehr, wie diese Gesichter
ausgesehen hatten. Zumindest ergeht es mir so. Man erkennt natürlich
die Kumpels, mit denen man ständig abhing. Sei es auf dem
Basketballfeld auf dem TUS Platz, hinter der Albert Schweizer Schule
oder in der Turnhalle der JKR.
Wenn man dann diese Gesichter auf dieser Seite wiederfindet, Gibt´s ein "Ach du Sch***se:)" Effekt.
Jedoch
kommt nach einem kleinen Moment die Melancholie. Man fragt sich, was
man mit diesen Leuten bereden könnte, wenn man sie bei einem Treffen
wiedersehen würde? Wie würde man einander begrüssen? Wie sehr würden
sich die alten Freunde wohl verändert haben? Hatten sie es nach der
Schule schwer oder leicht? Waren sie erfolgreich und konnten das
machen, was sie sich immer erträumt hatten, oder sind sie in eine
unfreiwillige soziale Struktur gezwungen worden? Denn so etwas kann
grosse Veränderungen in einem verursachen. Wenn man es dann mit so
einer Person zu tun hat, weiss man nicht wie man mit dieser Person
umgehen sollte.
All diese Fragen bringen einen dazu die ganze Sache
sinnlos zu betrachten. Was aber auch normal ist. Ich denke, man sollte
es über sich ergehen lassen und sich einfach erfreuen, diese Gesichter
nocheinmal zu sehen und eventuell ihre Stimmen wieder zuhören. Denn
genau die Menschen sind es, die Zeuge unserer eigenen Kindheit sind.
Sonst keiner. Wissen das unsere Eltern? Nein...
Unsere Geschwister? Nein...
Das wissen nur die Schulfreunde von damals.
Natürlich
steckt da eine gewisse, unbewusste Egomanie. Aber im Grunde genommen
ist man auf das Leben der Freunde neugierig, weil man seine eigenen
Freunde in den höchsten Rängen sehen möchte.
Das war ein kleiner Gedanke von
Cenky
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