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    Geschrieben von Cenk Sertdemir   
    Donnerstag, 30. November 2006
    Man sagt: "Schön, dass es die Seite gibt aber...."

     

    Im folgenden Artikel könnt ihr einen kleinen Beitrag eines KeplerEX-Mitgliedes lesen. Cenk Sertdemir hat meiner Meinung nach sehr schön beschrieben, wie es wahrscheinlich vielen von uns geht, wenn man an die Zeit in der Penne zurückdenkt....


    Man sagt: "Schön, dass es die Seite gibt aber...."

    Ich möchte von meinem Standpunkt aus erzählen.
    Wenn man solch eine gelungene Seite vorfindet, ist man zunächst mit einer jugendlichen oder schon fast kindlichen Euphorie beflügelt. Man fragt sich, wer sich wohl alles angemeldet haben könnte, oder wie sehr sich die Leute verändert haben? Man erinnert sich verschwommen an ein paar Namen, die man liest, weiss aber (verständlicher Weise) nicht mehr, wie diese Gesichter ausgesehen hatten. Zumindest ergeht es mir so. Man erkennt natürlich die Kumpels, mit denen man ständig abhing. Sei es auf dem Basketballfeld auf dem TUS Platz, hinter der Albert Schweizer Schule oder in der Turnhalle der JKR.
    Wenn man dann diese Gesichter auf dieser Seite wiederfindet, Gibt´s ein "Ach du Sch***se:)" Effekt.
    Jedoch kommt nach einem kleinen Moment die Melancholie. Man fragt sich, was man mit diesen Leuten bereden könnte, wenn man sie bei einem Treffen wiedersehen würde? Wie würde man einander begrüssen? Wie sehr würden sich die alten Freunde wohl verändert haben? Hatten sie es nach der Schule schwer oder leicht? Waren sie erfolgreich und konnten das machen, was sie sich immer erträumt hatten, oder sind sie in eine unfreiwillige soziale Struktur gezwungen worden? Denn so etwas kann grosse Veränderungen in einem verursachen. Wenn man es dann mit so einer Person zu tun hat, weiss man nicht wie man mit dieser Person umgehen sollte.
    All diese Fragen bringen einen dazu die ganze Sache sinnlos zu betrachten. Was aber auch normal ist. Ich denke, man sollte es über sich ergehen lassen und sich einfach erfreuen, diese Gesichter nocheinmal zu sehen und eventuell ihre Stimmen wieder zuhören. Denn genau die Menschen sind es, die Zeuge unserer eigenen Kindheit sind. Sonst keiner. Wissen das unsere Eltern? Nein...
    Unsere Geschwister?  Nein...
    Das wissen nur die Schulfreunde von damals.
    Natürlich steckt da eine gewisse, unbewusste Egomanie. Aber im Grunde genommen ist man auf das Leben der Freunde neugierig, weil man seine eigenen Freunde in den höchsten Rängen sehen möchte.

    Das war ein kleiner Gedanke von

    Cenky cool 

     

     
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